Home Vorstand Stadtgeschichte Impressum Disclaimer Mitglied werden
 
Index >>> Stadtgeschichte — Vacha im ersten Weltkrieg
 
 
 
Index
Vorstand
Stadtgeschichte
 
Vachaer Notgeld
Brände in Vacha
Gewerbe im 19. Jh.
Gewerbe im 20. Jh.
Vereine im 19./20. Jh.
Marktplatz 19./20. Jh.
Vachaer Schulen
erster Weltkrieg
zweiter Weltkrieg
Daten und Fakten
Aufgaben und Ziele
Vorteile als Mitglied
Vereinssatzung
Mitglied werden
Tourismus
Impressum
Datenschutzerklärung
Disclaimer
 
Mitglieder
Bestattungsinstitut
Dienstleistung
Gartenbau
Gastronomie
Gesundheit / Medizin
Handel
Handwerk
Lebensmittel
 
Termine / Veranstaltungen
interne Termine
Veranstaltungen
Abfallentsorgung
 
Datum / Uhrzeit
Menschen in Vacha vor dem ersten Weltkrieg
 
 
Am 2. März 1905 lesen wir in der Rhöhnzeitung: „Das Töff-Töff hat jetzt auch in Vacha seinen Eingang gefunden. Seit einigen Wochen benutzt Herr Bezirksarzt Dr. Löber (im Bild auf dem Beifahrersitz neben seinem Fahrer Müller) ein gefälliges Fahrzeug für seine Touren nach den Nachbarorten.“ Im gleichen Blatt erfahren wir, dass auch Herr Fabrikant Lyding einen viersitzigen Tourenwagen erworben hat, mit dem er dem Automobilsport zu huldigen gedenkt.
 

<— Karl Roth als Husar in Paradeuniform im Jahre 1903. Er war der Vater von Georg Roth geb. 1912 - gest. 2006

 
 
Das Foto zeigt Max Friedrich mit seinem „Piclo“ im Jahre 1900 in der unteren Scheuergasse (Turmstraße). Im Hintergrund ist links das Eckhaus des jüdischen Kaufmannes Bachrach, später Otto Wahl gehörig zu erkennen. Hinter der Linde das „Steinerne Haus“ des Kaufmanns Willi Becker (Isebecker, Untertor 8), welches damals nur die halbe Breite hatte. Rechts daneben Stallung und Fuhrwerkswaage des jüdischen Kaufmanns Gans, der Eigentümer der Alten Burg war.
 
Neben dem Laden der Fa. Friedrich in der Turmstraße entstand dieses seltene Foto. Es zeigt ein Motorrad mit Beiwagen, welches vom Seitenwagen gesteuert wird. Die Maschine hat weder Sattel noch Sozius. Das Bild dürfte um 1915 – 1920 entstanden sein. Im Beiwagen sitzend die Schwester von August und Heinrich Friedrich (verh. Lohmann).
Pfarrer Dr. phil. Ferdinand Gerstung geb. am 6. März 1860 in Vacha, gest. am 5. März 1925 in Ossmannstedt. In Philippsthal besuchte er eine Privatschule für die Vorbereitung auf das Gymnasium in Eisenach, da Vacha noch nicht über eine solche Einrichtung verfügte. Sein Vater, aus einer Tuchmacherfamilie stammend, wollte, dass Ferdinand die Laufbahn eines Mediziners nehmen sollte: doch er wurde Pfarrer. Als wissenschaftlich gebildeter Imker betrieb er mit besten Erfogen die Bienenzucht in Ossmannstedt, wo er eine Pfarrstelle innehatte. Bekannt wurde er u .a. durch die Entwicklung der noch heute weltweit verwendeten „Gerstung’schen Bienenbeute“ und mehreren von ihm verfassten Fachbüchern: wie „Die Thüringer Bienenwohnung“, „Der Bien“, „Der rechte Weg zur Erlernung der Bienenzucht“, „Glaubensbekenntnisse eines Bienenvaters“ u. a.
Text der Gedenktafel am Gerstung-Denkmal in Ossmannstedt.
 
 
Erster Weltkrieg 1914 - 1918
 
<— Einer von Vielen
 
Grenadier Karl Walch im Jahre 1915 in Paradeuniform.
 
 
Nachricht über den „Heldentod“ von Karl Walch an seinen Vater, den Wagenschmied Christian Walch.
 
   
Auf dem Foto hinten rechts Karl Walch im Graben von Craonne. Anzeige über den Tod des am 5. Mai 1917 Gefallenen.
 
 
Feldpost
 
Das Heiligenstedthaus (Ecke Sandweg) auf einer Postkarte aus dem Jahre 1917. (Feldpost)
 
 
 
Vacha den 14. 5. 17 —>
 
Liebe Christina!
 
Teile Dir mit, dass ich jetzt hier auf Urlaub bin und bleibe voraussichtlich bis Montag früh hier, dann muss ich wieder ins Feld. Vielleicht kannst Du es möglich machen, dass Du Donnerstag zu Himmelfahrt nach hier kommst. Komme aber bitte bestimmt. Sonst nichts neues.
 
Herzl. Grüße sendet Dir Berthold
 
Auf Wiedersehen.
   
 
 
 
© by Gewerbeverein Vacha e. V. / Design by PC-Systems Peter Roch