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Index >>> Stadtgeschichte — Der Marktplatz im 19./20. Jahrhundert
 
 
 
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Der Markt von Vacha
 
Der untere Markt 1907. Sattler-, Polster- u. Möbelhaus Becker, Kolonialwaren Fleischhauer, Bäcker Fridolin (vormals Klempnerei Ludwig Becker), Metzgerei u. Gastwirtschaft Steinhauer (später Foto-Lindemann), Buchhaus Wurdack.
Die „Widemarckt“ mit Vitusbrunnen; erbaut in den beiden Sommern 1613 /14. Bauherr war Kaspar von Widemarckter; Obrist, Diplomat und Berater im Dienste Moritz des gelehrten, Landgraf von Hessen. 1601 wurde Widemarckter von ihm als hessischer Amtmann von Vachaund Frauensee eingesetzt. Baumeister des stattlichen Hauses war Zimmermeister Hans Weber aus Hersfeld. Im Oktober 1813 nahm Napoleon hier Quartier. Seit März 1911 ist das Bauwerk Rathaus der Stadt. Die Postkarte wurde frankiert am 22. Sept. 1913.
 
<— In den Jahren 1906 bis 1911 diente die alte Schule vorübergehend als Rathaus.  Auch das Rathaustürmchen beanspruchte während dieser Zeit seinen Platz als Dachreiter.
 
 
Hier das alte, aus dem 16. Jh. stammende Rathaus mit Vitusbrunnen im Jahre 1902. Daneben die Widemarkt und das Vermessungsamt. Anstelle des alten Rathauses entstand in den Jahren 1906 / 07 das neue Amtsgerichtsgebäude.
Unterer Markt – Ecke Kirchplatz. Das Wohnhaus Groß (r.) und das geschäftshaus von Heinrich Loeber (Loeber-Becker) um 1912. Beide Gebäude wurden in den 1970er Jahren abgerissen.     —>
 
 
Das Vachaer Knusperhäuschen auf der Westseite des Marktes. Links als Bürgerhaus 1899, bei welchem das Fachwerk völlig unter dem Putz verborgen ist. In Vorbereitung der 750-Jahrfeier des Ortes wurde das schöne Fachwerk freigelegt.
 
Das rechte Foto zeigt das Knusperhäuschen mit seinem Fachwerk im Jahre 1971.
 
Blick über den alten Marktplatz. Die Aufnahme wurde vom Fotografen Th. Spiess aus Berka im Jahre 1908 gefertigt. Das Fachwerk der Häuser ist noch verputzt. In der linken Häuserreihe, zwischen Apotheke und Haus Spiess (2.v.l), ist die „Alte Münze“ in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Bis 1871 war die Marktmitte noch bebaut. Im Jahre 1892 pflanzte der Verschönerungsverein unter Vorsitz des Steuerrevisors Wedemann auf dem „Karl-Alexanderplatz“ neue Bäume an. Auf der Mitte des Platzes die sog. Friedenslinde, welche zum
Gedenken an die Beendigung des Krieges von 1870/71 gepflanzt wurde.
   
Auch die Gebäude der Westseite des oberen Marktes wurden meist in den 1930er Jahren vom Putz befreit und das Fachwerk freigelegt. Hier im Bild 2.v.l. das Spritzenhaus, die Fleischerei und Gastwirtschaft Güth, und r. die Einhorn- Apotheke. Das Foto wurde 1940 als Postkarte gefertigt und von der Stadtverwaltung und der Ortsgruppe der NSDAP an die Frontsoldaten als Grußkarte verschickt.
   
 
 
 
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