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Index >>> Stadtgeschichte — Gewerbe im 20. Jahrhundert
 
 
 
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Datum / Uhrzeit
Cafè's
 
Am 10. Juni 1907 eröffnet Bäckermeister Otto Fleischmann sein „Cafe zur Post“ Ecke Burgwall / Bahnhofstraße. Den Älteren noch in den 1950er Jahren als „Bäcker- Heyn“ bekannt.
 

 
Durch den Ausbau des Nebengebäudes an die bisherige 1907 eröffnete Konditorei und dem Cafe Fridolin entstand im Jahre 1928 das neue Kaffeehaus. Die Postkarte entstand im Jahre 1936.
 
 
Gastwirtschaften / Gasthöfe
 
Das Hotel "Weimarischer Hof" auch "Storchenturmdiele" genannt im Jahre 1912. Auf der Postkarte die Notiz bezüglich des ersten Überfluges des Luftschiffes "S.L.I." (Schütte Lanz I) am 04. September 1912.
Seit 1922 war Paul Priester Pächter dieser Gaststätte. Nach seinem Tode 1935 lag die Leitung des Hotels in den Händen der Witwe des Verstorbenen bis zur Schließung 1947 (im Bild mit Kellnerin). Nachdem wurde in der Tanzdiele ein Kino eingerichtet.
 

 
Das „Waldschlösschen“ (erbaut 1907 von G. Hansberg) war stets beliebter Ausflugsort, welcher auch zum Zwischenaufenthalt von den Oechsenbergwanderern genutzt wurde. Links neben dem Anwesen geht der Weg, welcher zum
„Oechsen“ (Bildhintergrund) führt, ins Tal. Von 1913 bis 1932 war die Restauration im Besitz der Familie Bommer. Claire Bommer übernahm später den „Goldenen Engel“. Bis 1958 wurde die Gastronomie im „Waldschlösschen“ von Pauline Petersen geführt. Dann wurde es der LPG übertragen. Heute ist es als Wohnhaus in Privatbesitz.
 
 
Handwerk
 
 
Hier das Uhrmachergeschäft von Justin Wüst am unteren Markt/ Ecke Bachgasse im Jahre 1913. Justin Wüst (Foto) nahm aktiv am Vachaer Vereinsleben teil. Er war zeitweise Vorsitzender des Schützenvereins, sowie auch des Radfahrervereins „Werratal“. Geschäftshaus des Kupferschmiede- u. Klempnermeisters August Schön um 1920
 

 
In der Schulstraße, gegenüber der Bürgerschule befand sich der Laden des Buchbindermeisters Christian Völker. Für die Schüler und Lehrer lag dieses kleine Lädchen günstig, konnte man doch in den Pausen oder auf dem Weg zur Schule notwendige Schulutensilien wie Griffel, Schiefertafeln und Schulbucher einkaufen. Die Aufnahme entstand um 1913.
 

 
 
Die Lohmühle mit Radgrube und laufendem Mühlrad um 1934.
 
Wie die Rhöhnzeitung mitteilt, verpachteten bereits 1908 die Lohgerbermeister Machetanz u. Becker die Lohmühle an den Drechslermeister Carl Werner, mittels Wasserkraft seine Drechselbänke betrieb.
 
 
An das einst in Blüte stehende Lohgerberhandwerk erinnert die alte Lohmühle am Lohrasen, welche im Volksmund auch als „Onkel Tom’s Hütte“ bezeichnet wurde. In ihr wird schon lange keine Eichenlohe mehr gestampft, die als Gerbstoff für das Löberhandwerk zur Lederherstellung diente. Von diesem Erwerbszweig zeugen vereinzelt noch heute die luftigen Böden der ehemaligen Gerberhäuser in der Bachgasse und Reste der Lohgruben in einzelnen Gärten am Stadtgraben.
 
 
Lebensmittel
 
   
Nach bestandener Meisterprüfung stellen sich die neuen Metzgermeister stolz dem Fotografen. Metzgermeister A. Fleischhauer und Berta Frank vor ihren Läden auf dem Markt im Jahre 1906.
 

 
Dieses Erinnerungsfoto wurde Anfang der 1930er Jahre aufgenommen. Fleischermeister Güth (Mitte) stellt sich mit seinen Gesellen zum Fototermin.
 

 
Otto Becker vor seinem Laden, dem „Steinernen Haus“, Untertor 8 im Jahre 1932.
 

 
Der Laden des jüd. Kaufmanns Moritz Kaiser in der Schulstraße. Rechts daneben befand sich die Synagoge der Vachaer israelitischen Gemeinde. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 werden in der Synagoge die Inneneinrichtungen zerstört. Das Grundstück geht in das Eigentum der Stadt über und kommt durch Kauf in den 1950er Jahren in Privathand. Heute stehen an dieser Stelle 2 Garagen.
 

 
Gleichfalls in der Schulstraße (Nr. 2) hatte Heinrich Wolf sein Wohn- und Geschäftshaus. Die Postkarte entstand 1913.
 
 
öffentliche Dienstleistungen
 
Im Juli 1906 wurde die Feldabahn Vacha - Dorndorf auf dem alten Vachaer Bahnhof verabschiedet. Im Bild die Eisenbahner Vogt, Blochl, Zapf, Gils, Becker, Fleischhauer, Kirchner, Baumbach, Steinkrug, Pempel, Deichmüller und Müller.
Sommer 1920. Die Belegschaft des Vachaer    Bahnbetriebswerkes (BW) nimmt Aufstellung zum Erinnerungsfoto.
 

 
Beamte und Angestellte der Deutschen Post auf dem Garagenhof des neuerbauten Postgebäudes im Jahre 1930.
   
 
 
 
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