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Index >>> Stadtgeschichte — Brände in Vacha
 
 
 
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Großbrand in Vacha (1878)
 
Schauerlich anzusehen ist hier die Brand- und Trümmerstätte nach dem Stadtbrand vom 1. September 1878. Die „Chronik von Vacha“ vermeldet über das traurige Zerstörungswerk des entfesselt gewesenen Elements „… es lagen 78 Wohnhäuser mit 169 Neben- und Hintergebäuden in Asche.“ Das Elend der Abgebrannten war groß. Manche indessen fanden bei Verwandten im Ort, wie auch in Badelachen, Sachsenheim und Oberzella Unterkunft. Wie das Feuer ausbrach, darüber hat man nie etwas Genaues erfahren. Es brach im Oesteschen Gute, dem vormaligen „Restaurant Kaiserhof“ bzw. dem heute verlassenen Kranken- haus aus.
 
 
Großbrand der Werrawerke (1905)
 
Die Werrasandmühle vor dem Turbineneinbau 1890. Das Gemälde schuf Zeichenlehrer Kögler. Das Original, welches bis 1986 eine Wand im Rathaus zierte, ist verschollen.
 
Auf ungeklärte Weise bricht am 27. August 1905 ein Brand aus, der die gesamte Fabrikanlage der einzigsten Sandmühle vernichtet. Im gleichen Jahre geht der Betrieb an eine Firma über, die sich "Werrawerke, Papierindustriegesellschaft mbH" nennt und sofort mit dem Neubau beginnt.
 
Im Sommer 1906 ist der Neubau der im Vorjahr abgebrannten Werrawerke vollendet. Am 3. September besucht Seine königliche Hoheit der Großherzog (2) Vacha, um u. a. die neuen Betriebsanlagen zu besichtigen. Gut erkennbar die vor dem Wohnhaus Groß an der Auffahrt zur Werrabrücke parkende Staatskarosse der hohen Herrschaften, welche von Anwohnern bestaunt wird.
 
Im Bild die neuerbaute Fabrikanlage. Bürgermeister Weide begleitet die hohen Gäste nach der Besichtigung des Werkes entlang der Werrastraße in die Stadt.
 
(1) Hauptmann Bötticher ; (2) Graf Perponcher ; (3) Sn. Königl. Hoheit ; (4) Bürgermeister Weide ; (5) Direktor Kuck ; (6) Bezirksdirektor Vermehren , (7) Architekt Seyfert
   
September 1906. Von den Werrawerken kommend geht der Großherzog mit seinem Gefolge über den im Festschmuck prangenden Markt, wo die Behörden, Ehrendamen, Vereine und Schulkinder Aufstellung genommen haben. Hier auf dem Foto vor der alten Schule.
   
 
 
 
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